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Exa II

EXA II - Kamera mit neuem Outfit

Auf der Leipziger Herbstmesse 1959 wurde die Exa II vorgestellt. Sie sollte die Lücke überbrücken, die zwischen dem Spitzenmodell Exakta Varex und deren kleinen Schwester Exa bestand. Der einfache Klappverschluss der Exa begrenzte die volle Anwendung der großen Objektivauswahl, die es für die Exakta Varex gab. Die Exa II, die mit einem vertikal ablaufenden Schlitzverschluss, den Zeiten 1/2 bis 1/250 Sekunde und ausserdem mit einem fest eingebauten Prismensucher ausgestattet war, erfüllte diese Forderung. Die kürzere Verschlusszeit von 1/250s ist nur ein charakteristisches Merkmale für die neue EXA-Generation mit dem  veränderten Gesicht. Dominiernd sind dabei das eingebaute Pentaprisma sowie der griffgünstige Schnellspannhebel. Ab 1959 wurden von der Exa II 88700 Stück gefertigt. Die für die Exa typischen Abschattungen der Bildseiten bei der Verwendung langbrennweitiger Objektive wurde durch die neuartige Verschlusskonstruktion verhindert. Der Objektivanschluss wurde mit dem oben genannten Außenbajonett versehen, um die gesamte Öffnung des Kamerabajonetts nutzen zu können.

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