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Exa 1b

Kamerawerk VEB Pentacon Dresden

Im Jahr 1977 brachte VEB Pentacon als nachfolger der EXA 1a  das Modell 1b auf den Markt. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen verfügt die Exa 1b über den weit verbreiteten M42 Objektivanschluss mit Steuerung der Automatikblende. Das ermöglicht die Verwendung der vielfältigen M42 Objektivpalette. Am Design der Kamera wurde nichts wesentliches geändert. Die Verarbeitung ist sehr gut. Das stabile Vollmetallgehäuse ist vernickelt und matt verchromt. Ursprüngliches Ziel der Entwicklung war es, eine robuste aber bezahlbare, vollwertige Spiegelreflexkamera  neben der legendären Exakta zu konstruieren. Die gesamte Konstruktion der EXA 1b ist äußerst solide und störunanfällig. Zusammen mit einfachen Handbelichtungsmesser ein ideales Werkzeug zum entschleunigten Fotografieren. Als Sucher bietet die Exa neben dem Schachtsucher mit integrierter Sucherlupe auch einen Prismensucher. Einzig die wegen des Klappverschlusses etwas eingeschränkte Verwendbarkeit mit extremen Teleobjektiven oder großen Auszugsverlängerungen sind ein kleiner, aber durchaus hinnehmbarer Minuspunkt.

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